ensemble minui


     minui

[lat.: verringern, verkleinern]

Das innovative Vorhaben der Musiker des ensemble minui besteht in ihrem einzigartigen Projekt, ihre Leidenschaft für Oper mit ihrer Begeisterung für Kammermusik zu vereinen. Der lateinischen Bedeutung ihres Ensemblenamens minui folgend, spielt das Ensemble Werke in verkleinerter und reduzierter Fassung aus dem Symphonie- und Opernrepertoire. Für die unverwechselbare Besetzung von fünf Streichern und vier Bläsern werden die Werke eigens von Stefan Potzmann arrangiert und bearbeitet. Diese verdichtenden Minimierungsprozesse stellen sowohl für die Musiker, die auf eine rege Konzerttätigkeit in den führenden Orchestern Österreichs verweisen können und im Kärntner Sinfonie Orchester engagiert sind, als auch für die Zuhörer ein spannendes und einmaliges Hörerlebnis dar. 

Musiker/Innen

Violine - Anna Morgoulets

Violine - Helmut Rosson

Viola - Rui Hashiba  

Violoncello - Wilhelm Pflegerl

Kontrabass - Anna Gruchmann-Bernau

Flöte - Sieglinde Größinger 

Klarinette - Stefan Potzmann

Horn - Markus Höller

Fagott - Clemens Böhm


"Mit der 8. Sinfonie von Antonin Dvorák setzte das ensemble minui den musikalischen Höhepunkt eines Konzertes des St. Pauler Kultursommers und entließ ein überzeugtes Publikum. Überzeugt davon, dass mit kleiner Besetzung - fünf Streicher und vier Bläser - durchaus große Symphonien und Opern stimmig interpretiert werden können. Wohl fehlt der opulente Orchesterklang, dafür aber werden die Werke in ihren Strukturen deutlicher. Erfreulich gerade dort, wo sich die ausgezeichneten Musiker aus den Reihen des Kärntner Sinfonieorchesters von Dvoráks musikantischem Schwung anstecken ließen und dem Werk einen heiteren Charakter zuschrieben. Die Stücke für die neunköpfige Gruppe eingerichtet hat der einfühlsame Klarinettist Stefan Potzmann, der auch den Solopart übernahm in der Uraufführung des Stückes "For Ever..." von Hubert Steppan."   (Willi Rainer, Kleine Zeitung)