ensemble minui  

wenn weniger mehr ist...

[opernmusik reduziert]

Angesiedelt zwischen Kammermusik und Orchester, widmet sich das ensemble minui seit seiner Gründung 2016 mit Eleganz und Raffinesse den musikalischen Möglichkeiten für großes Kammermusikensemble. Standen anfangs noch einfache Reduktionen großer Orchesterwerke am Programm, so wurde nach und nach die Opernmusik zur großen Leidenschaft des ensemble minui. In den Arrangements des Klarinettisten Stefan Potzmann bieten die neun wandlungsfähigen Musiker den Zuhörern stilvoll neue Perspektiven auf groß besetzte Opernwerke, reduziert auf das für sie Wesentliche: 
die Musik! 

wie klingt das ensemble minui?

ensemble

Anna Morgoulets

1. Violine 

Markus Höller

Horn

Sieglinde Größinger

Flöte

Nejc Mikolic

Bratsche

Stefan Potzmann

Klarinette

Helmut Rosson

2. Violine

Anna Gruchmann

Kontrabass

Wilhelm Pflegerl

Violoncello

Clemens Böhm

Fagott

wo kann man das ensemble minui live erleben?

musiker

Anna Morgoulets

 

Anna Morgoulets wurde 1989 im russischen Wolgograd geboren. Nach dem Umzug ihrer Familie nach Israel studierte sie bei Elena Mazor in Tel-Aviv und ab 2007 in Wien bei Pavel Vernikov. Bereits während dieser Zeit trat sie als Solistin mit dem Jerusalem Radiosymphonieorchester und dem Israel Philharmonic Orchestra zusammen mit Julian Rachlin unter der Leitung von Zubin Mehta auf. Erfahrung im Orchesterspielen sammelte Anna Morgoulets unter anderem bei den Wiener Symphonikern, der Wiener Staatsoper, dem Wiener Kammerorchester und den Musiciens du Louvre in Frankreich. Sie nahm an mehreren internationalen Festivals teil u.a. dem Eilat International Chamber Music Festival. Seit 2013 ist Anna Morgoulets 1. Konzertmeisterin des Kärntner Sinfonieorchesters und seit 2019 Professorin einer eigenen Violinenklasse an der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik. 

Helmut Rosson

 

Helmut Rosson wurde 1957 in Klagenfurt geboren. Studium in Klagenfurt bei seinem Vater sowie in Wien bei Klaus Maetzl. Während des Studiums erste Orchestererfahrungen im Kärntner Sinfonieorchester sowie im  Niederösterreichischen Kammerorchester. Ab 1981 Mitglied des Wiener Kammerorchesters , von 1983 – 89 Stimmführer der 2. Violinen im Orchester der Wiener Volksoper. Zahlreiche Tourneen in Europa, USA  und Japan. Seit der Spielzeit 1989/90 spielt er in gleicher Position im Kärntner Sinfonieorchester. Mitwirkung in zahlreichen Kammermusikensembles, „Wiener Instrumentalsolisten", Instrumentalensemble des Carinthischen Sommers (Kirchenoper „Kain"), „Ensemble 3 + 1“, Camerata Carinthia  sowie Kammerensembles des Kärntner Sinfonieorchesters. Zahlreiche Konzerte im In – und Ausland. 

Nejc Mikolic

 

Nejc Mikolic wurde 1990 in Kropa, Slowenien geboren. Er studierte bei Mile Kosi in Ljubljana und bei Hans Peter Ochsenhofer in Wien. Bereits während seiner Studienzeit trat er als Solist mit dem Orchester der Slowenischen Philharmonie auf, wofür er mit dem Preseren Preis für Studenten ausgezeichnet wurde. Nach seinem Studium war er Solo-Bratscher im Orchester der Slowenischen Philharmonie sowie dem Symphonieorchester des slowenischen Rundfunks. Als Mitglied verschiedener Kammermusik Ensembles spielte er bei zahlreichen internationalen Festivals. Seit 2017 ist Nejc Mikolic Solo-Bratscher des Kärntner Sinfonieorchesters und seit 2021 unterrichtet er Kammermusik an der Musikakademie Ljubljana.

Sieglinde Größinger

Die Salzburgerin tritt regelmäßig als Solistin, Kammer- und Orchestermusikerin in sämtlichen Bereichen auf, welche die Barockmusik bis zur Romantik auf Originalinstrumenten genauso beinhaltet wie die zeitgenössische Avantgarde. Sie studierte Querflöte und Traversflöte in Wien, Graz, Oslo, Amsterdam und Brüssel und schloss sämtliche Studien mit Auszeichnung ab. Mitwirkung in den führenden Originalklangorchestern Europas. Mitbegründerin des Ensembles Klingekunst, sowie langjähriges Mitglied des Neue Musik Ensembles Platypus mit welchem sie unzählige Uraufführungen gestaltet hat. Für ihre CD mit Weltersteinspielungen der frühesten Wiener Flötenkonzerte wurde sie 2018 mit dem Pasticcio Preis von Ö1 ausgezeichnet. Konzerte bei namhaften Festivals sowie Tourneen in Europa, Mittel-, Südamerika und Asien.

Wilhelm Pflegerl

 

Wilhelm E. Pflegerl wurde in Mallnitz, Kärnten geboren. Im Alter von acht Jahren macht er erstmals Bekanntschaft  mit dem Cello. Nach einem Vorbereitungsstudium in Salzburg zieht er nach Wien, um das Konzertfachstudium bei Wolfgang Herzer und Stefan Kropfitsch mit ausgezeichnetem Erfolg abzuschließen. Erfolgreiche Probespiele verpflichten ihn im National Symphony Orchestra Ireland, der Oper Graz und dem Kärntner Sinfonieorchester, wo er als Solocellist engagiert ist. Solokonzerte unter anderem mit dem KSO, dem Sapporo Symphonie Orchester, dem Wiener Orchester Verein, Pro Musica Salzburg, der Camerata Carinthia und der Kärntner Gebirgsschützenkapelle. 

Clemens Böhm

 

Aufgewachsen in der Steiermark studierte Clemens Böhm Fagott in Graz und Wien bei Johann Benesch, Stephan Turnovsky, Richard Galler und beendete sein Studium mit Auszeichnung. Zahlreiche Meisterkurse, solistisch wie kammermusikalisch unter anderem bei Milan Turkovic, Bence Bogany, Stefan Schweigert und Robert Gillinger , runden seine Ausbildung ab. Seit Herbst 2008 ist er im Kärntner Sinfonieorchester engagiert. Er spielte in vielen führenden Orchestern Österreichs als Aushilfe mit. Tourneen mit den unterschiedlichsten Formationen führten ihn in diverse Länder Europas und Asiens. Seit 2009 beschäftigt er sich außerdem intensiv mit historischen Fagotten und hat regelmäßige Auftritte mit unterschiedlichen Ensembles. Seit Dezember 2019 leitet er eine eigene Fagottklasse am Joseph Haydn Konservatorium Eisenstadt. 

Anna Gruchmann

 

Anna Gruchmann wurde 1993 in Salzburg geboren. Sie studierte in Linz bei Anton Schachenhofer, sowie in München bei Heinrich Braun. Den master of music absolvierte sie in Wien bei Jan Georg Leser. Anna Gruchmann spielte in diversen Orchestern wie zum Beispiel der Camerata Salzburg, dem Mozarteum Orchester Salzburg, der Staatskapelle Dresden sowie im Orchester der Wiener Philharmoniker. Verträge hatte sie an der Wiener Staatsoper und seit 2018 ist Anna Gruchmann Mitglied im Kärntner Sinfonieorchester. Seit Beginn der Spielzeit 2019 ist sie im Bruckner Orchester Linz engagiert. 

Stefan Potzmann

 

Der 1985 im Südburgenland geborene Klarinettist Stefan Potzmann ist der Initiator und Arrangeur des ensemble minui. Seinen ersten Klarinettenunterricht erhielt er von seinem Vater Johann Potzmann, danach folgten Studien in Oberschützen, Graz  und Wien bei Gerhard Schönfeldinger, Wolfgang Klinser und Johann Hindler. Seit 2011 ist er im Kärntner Sinfonieorchester engagiert, davor substituierte er regelmäßig in den führenden Orchestern Österreichs. Musikalisch besonders prägend war seine mehrjährige Tätigkeit in der Camerata Salzburg. 
Nach der Gründung des ensemble minui folgten zahlreiche Aufträge, darunter Orchestrierungen für Symphonieorchester, Editionen von Handschriften aus dem 18. Jhdt. für Ersteinspielungen beim deutschen Label CPO, sowie Reduktionen gesamter Opernproduktionen. Zu seinen Auftraggebern zählen das Staatstheater Cottbus, das Ensemble Klingekunst, Ensembles der Wr. Philharmoniker, das Symphonie-Orchester des Bulgarischen National Radios, das Vienna Reed Quintet, das Weißensee Klassik Festival, das Kreisler Trio Wien, das Qatar Philharmonic Orchestra, die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie das Stadttheater Klagenfurt. 

Markus Höller

 

Markus Höller wurde in Hallein geboren und studierte in Salzburg bei Hansjörg Angerer und Radovan Vlatkovic. Seit 2009 ist er stellvertretender 1. Hornist des Kärntner Sinfonieorchesters. Neben anderen Orchester Engagements wie etwa bei den Wiener Philharmonikern, dem Mozarteum Orchester Salzburg, der Camerata Salzburg, den Wiener Symphonikern, dem Wiener Kammerorchester, oder dem Radio Symphonie Orchester Wien gastierte er in den letzten Jahren als Solist unter anderem in China, Deutschland, den Salzburger Festungskonzerten, im Konzerthaus Wien und Wiener Musikverein sowohl am modernen Doppelhorn, als auch am Naturhorn bzw. Alphorn. Neben diesen Tätigkeiten ist ihm auch die Kammermusik ein großes Anliegen, so arbeitete er unter anderem schon mit Künstlern wie Benjamin Schmid, Ariane Hering, Matthias Schorn, Daniele Damiano sowie dem Theophil Ensemble Wien zusammen. 

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